Babylon Park

von Graffenried Ariane

Babylon Park

Sprechtexte
edition spoken script 21
Der gesunde Menschenversand, 2017
Klappenbroschur, 204 Seiten
978-3-03853-036-7

25,00 CHF

Ihre „lifelong liaison / avec l’allemand“ hindert Ariane von Graffenried nicht daran, in lustvollem Sprechgesang von einer Sprache in die andere zu wechseln, vom Berndeutsch ins Hochdeutsch, beides aufgeladen durch Französisch und Englisch und zwischendurch einige Brocken Albanisch. Mit den Sprachgrenzen überschreitet „Babylon Park“ geografische Scheidelinien, vom Hochgebirge übers Agglo-Mittelland bis an die Meeresküste, und auf der „Grand Tour“ von Fitzgerald & Rimini durch ganz Europa.

Die literarische Durchquerung von Landschaften und Ländern führt zur Quersicht auf politische, soziale und persönliche Realitäten. Lustvoll in der Unterhaltung wie in der Polemik, mischt die Autorin Ästhetik mit Sozialkritik, Fantastisches mit Faktischem, Lachhaftes mit Bedenklichem. „Babylon Park“ ist eine lyrische Comédie humaine im Weltformat, wundersam und lebensnah zugleich. Vorsicht: Der Genuss dieser Texte kann zu geistiger Unabhängigkeit führen!



von Graffenried Ariane

Lebt und arbeitet als Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin in Bern. Sie ist Mitglied der Autorengruppe "Bern ist überall" und des Duos "Fitzgerald & Rimini", schreibt für die Bühne, fürs Radio, für Zeitungen und die Wissenschaft.


Bild: Alexander Jaquemet


www.avgraffenried.ch

Presse

Der Bund, 7. März 2017

Die babylonische Sprachverwirrung ist für Ariane von Graffenried ein produktiver, der poetischen Weltwahrnehmung ungemein förderlicher Zustand. In ihren Gedichten und Prosatexten fliessen oft innerhalb eines Satzes Mundart, Hochsprache, Französisch und Englisch mit organischer Anmut ineinander und formieren hybride Gebilde von eigenwilliger Schönheit.

Der Landbote, 2. März 2017

Getreu dem Titel „Babylon Park“ entfacht die Autorin ein polyfones Sprachfeuer in Gedicht- und Prosaform. Ariane von Graffenried führt vor, wie sich mit Idiomen, Worten und Klängen spielen lässt. Lustvoll variiert sie Dialekt, Hochsprache und Schulfranzösisch, um schliesslich mit Englisch das Weite zu suchen.

Aargauer Zeitung, 6. März 2017

Die Bernerin spielt lustvoll mit der Sprache, wechselt rasant zwischen Bärndütsch, Hochdeutsch, Französisch, Englisch, streut albanische oder rumänische Sprach-Brocken ein. Sie zelebriert die babylonische Verwirrung, lässt die Leser an einer Klippe im Ozean der Sprachen auflaufen, bevor sie diese wieder mit melodiösem Klang abholt.

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