I wott nüt gseit ha

Lenz Pedro

I wott nüt gseit ha

Monologe des Kummers
Der gesunde Menschenversand, 2004
Audio-CD, 58 Minuten
978-3-9521517-8-5

27,00 CHF

Sie reden und reden und reden sich nicht selten in Rage, doch sie können den kleinen oder grossen Nöten des Alltags selten etwas entgegenhalten: Die Figuren in Pedro Lenz‘ Monologen verlieren die Fassung, wenn ihr Sohn beim ersten Rausch in den Hundekorb kotzt oder wenn sie im indischen Restaurant kein währschaftes Stück Fleisch bekommen.

Lenz hat die skurrilen Mundartgeschichten eigens für die Bühne geschrieben. Die Sprache ist seiner Umgebung abgelauscht. Mit feinem Gespür zeichnet er die Figuren und deren Schicksale – man meint beinahe, sie würden vor einem stehen.

Für die Zwischenmusik ist des Autors Lieblingsband „Die Zorros“ besorgt.


Hörproben

Lottozedu




Douder Dänele




Im indische Restorant




Lenz Pedro

Geboren 1965, lebt als freier Autor und Kolumnist in Olten. Mitglied des Spoken-Word-Ensembles "Bern ist überall". Zahlreiche Buch- und CD-Veröffentlichungen. Sein Bestseller-Roman "Der Goalie bin ig" wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, als Theaterstück aufgeführt, diente als Vorlage zum gleichnamigen Spielfilm und erschien bisher in zehn Übersetzungen.

Bild: Stefano Schröter


www.pedrolenz.ch

Presse

Der Bund, 13. Oktober 2004

Lenz spielt mit den Erwartungen und führt seine Hörerschaft am Ende mit viel Charme hinters Licht. Es geht ihm offensichtlich nicht darum, seine Helden des Alltags blosszustellen, sondern vielmehr übt Lenz sich im klanglichen und gedanklichen Experiment, spielt mit der Sprache wie auf einem Instrument, lässt die Umlaute singen und die Konsonanten hämmern in seinem melodiösen Berndeutsch.

WochenZeitung (WoZ), 20. Januar 2005

Beim zweiten Hinhören allerdings entpuppt sich seine Rede als kunstvoll rhythmisiert, geformt mit Klangentsprechungen, durchsetzt mit Reimen und ab und zu mit skurrilen Stabreimkaskaden, die nicht mehr enden wollen. … Bei den nicht selten tragikomischen Figuren, die er zeichnet, kann es sein, dass man plötzlich in den Spiegel schaut.

Agenda