Der Goalie bin ig

Lenz Pedro

Der Goalie bin ig

Roman
edition spoken script 4
Der gesunde Menschenversand, 2010
Klappenbroschur, 192 Seiten
978-3-905825-17-6

25,00 CHF

Ein Ich-Erzähler erzählt in Umgangssprache von seiner Lebenswelt in den 80er-Jahren. Der Goalie: ein junger Mann aus einem Dorf im Mittelland, ein unerschöpflicher Geschichtenerzähler, ein ebenso naiver wie listiger Schelm, der im Erzählen lebt und darin auch immer wieder zu Fall kommt. Nach einer Gefängnisstrafe versucht der Goalie in Schummertal im Alltag wieder Fuss zu fassen, findet eine Gelegenheitsarbeit, verliebt sich in eine Serviererin und reist mit der Angebeteten nach Spanien – und trotzdem holen ihn die alten Geschichten immer wieder ein. So erfährt er nach und nach, wie er von vermeintlichen Freunden hintergangen wurde und als Sündenbock für eine weit grössere Geschichte herhalten musste.

Der Roman ist getragen vom inneren Monolog der Titelfigur und orientiert sich wie viele Texte des Bühnendichters Pedro Lenz am mündlichen Erzählen. „Mit ‚Der Goalie bin ig‘ beginnt eine vielversprechende Zukunft nicht nur des Spoken-Word-Romans, sondern auch einer neuen, vielseitigen Lesekultur“, schreibt denn auch der Germanist und Mitherausgeber Daniel Rothenbühler.

„Der Goalie bin ig“ wurde bisher ins Italienische (In porta c’ero io, Gabriele Capelli Editore), Hochdeutsche (Der Keeper bin ich, bilgerverlag), Schottische (Freight Books), Litauische (Balt-Art Verlag), Französische (éditions d’en bas), Ungarische (L’Harmattan), Lettische, Niederländische, Russische und Ukrainische übersetzt.



Lenz Pedro

Geboren 1965, lebt als freier Autor und Kolumnist in Olten. Mitglied des Spoken-Word-Ensembles "Bern ist überall". Zahlreiche Buch- und CD-Veröffentlichungen. Sein Bestseller-Roman "Der Goalie bin ig" wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, als Theaterstück aufgeführt, diente als Vorlage zum gleichnamigen Spielfilm und erschien bisher in zehn Übersetzungen.

Bild: Stefano Schröter


www.pedrolenz.ch

Presse

Der Bund, 8. April 2010

Lenz strickt seine Sprache so kunstvoll, dass sie sich anhört wie eine Direktschaltung aus dem Leben.

Tages-Anzeiger, 13. April 2010

Heute ist Pedro Lenz ein Meister darin, Redensarten, die viel Ungesagtes verbergen, in seine Texte einzubauen. Auch im Roman gibt es grossartige Beispiele dafür. Da ist einer nah dran an den Leuten und übersetzt ihre Art zu reden in eine präzise literarische Sprache.

St. Galler Tagblatt, 3. August 2010

Es ist ein wildes und zärtliches Buch.

Kulturagenda Bern, 22. April 2010

Dass sich das Buch so leicht liest, liegt daran, dass Pedro Lenz in einer mündlichen Sprache schreibt. Tonfall und Tempo hat der Autor in seinen Kurzgeschichtensammlungen und auf der Bühne (etwa mit der Autorengruppe „Bern ist überall“) über Jahre hinweg perfektioniert. Pedro Lenz ist es vorzüglich gelungen, die Sprache der Leseabend-Amuse-Bouches zur Sprache des sättigenden Menüs auszubauen und dabei den Leser bei Laune zu halten.

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