sie will mehr

Fiedler Heike

sie will mehr

bild risse
edition spoken script 11
Der gesunde Menschenversand, 2013
Klappenbroschur, 152 Seiten
978-3-905825-56-5

25,00 CHF

Heike Fiedler mischt in ihren Texten wie kaum eine andere Autorin mehrere Sprachen ineinander und weist auf verschiedene mögliche Bedeutungen hin. Sie stellt Wörter, Laute und Buchstaben aus. Schon ihr erstes Buch „langues de meehr“ fängt diese Vielschichtigkeit aus Form und Sprache ein: In Bildern sind plötzlich Wörter erkennbar, in Wörtern Bilder.

Mit ihrem zweiten Buch „sie will mehr“ knüpft Fiedler an das Bildnerische und Sprachvermengende an, wie Franz Mon, Dichter der Konkreten Poesie, in seinem Nachwort ausführt: „Ein zentrales Anliegen der Poetik Heike Fiedlers ist die Simultaneität der verschiedenen Sprachen in der alltäglichen wie der poetischen Verwendung.“ Fiedler setzt aber auch neue Akzente, bietet lyrischen und erzählenden Strukturen mehr Raum, verfremdet mit grosser Spiellust die Sprachbilder. Und doch bleibt Fiedler ihrer ganz eigenen Poetik treu und inszeniert ihre Texte und Sprachkompositionen als Einladungen für individuelle Entdeckungsreisen.



Fiedler Heike

Geboren 1963, aufgewachsen in Düsseldorf. Lebt und arbeitet in Genf. Studium licence ès lettres. Als Poetin und Künstlerin tätig im Text-, Ton- und Bildbereich (Montage, Performance, Installation, Video und PJ, Interventionen im öffentlichen Raum, Konzert). Fiedler arbeitet mit Laptop, Bleistift, Stimme, Papier, solo und in Kollektiven. Seit 2000 regelmässige Teilnahme an internationalen Festivals, Lesungen, Gruppenausstellungen sowie zahlreiche Publikationen (Zeitschriften, Internet, Radio, CDs). Leitet Workshops mit Schwerpunkt Schreib-, Text- und Lautimprovisationen.


www.realtimepoem.com

Presse

041 - Das Kulturmagazin, 1. September 2013

Leise, poetische Texte, die einen irrsinnigen Sog entwickeln. Eine Entdeckung!

Le Courrier, 12. Dezember 2013

Que cela soit dans ses textes écrits ou ses performances, Heike Fiedler joue avec les langues et les mots, les sons et les lettres, dans une approche à la fois souple, intelligente et sensible qui s’avère un vrai régal.  Les sonorités entrent en résonance, esquissent de nouvelles significations, les mots dévoilent leur polysémie et deviennent images, la langue se révèle gourmande et iconoclaste.

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