Passirrt isch passirrt

Erwin Messmer

Passirrt isch passirrt

Gereimtes und Ungereimtes
edition spoken script 42
Der gesunde Menschenversand, 2022

Klappenbroschur, 184 Seiten
978-3-03853-122-7

25,00 CHF

In kräftiger Sanktgaller Mundart erkundet Erwin Messmer, wie wir Zeit erfahren: als Beglückung und Bekümmernis, im Vergehen und Wieder-kehren, im Erinnern und Erwarten. Den Wechsel der Zeiten lässt der erfahrene Musiker uns auch in der Temposkala seiner Texte erleben, von ganz rasant bis eher langsam und beschaulich. Er entfaltet den vollen Facettenreichtum seiner Mundart, sie klingt bald derb, bald zart, bald deftig, bald verhalten, bald eckig, bald beschwingt. In Poesie, Prosa und szenischer Darstellung erzählen die Texte Gereimtes und Ungereimtes aller Lebensabschnitte, von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter und auch in den Tod. Doch Messmers Memento mori kommt verspielt daher, halb bissig, halb versöhnlich ist die Ironie, die allen Texten zugrunde liegt. In doppelbödiger Gelassenheit beweist dieser Autor einen Humor, der darin besteht, dass man trotzdem lacht, lebt und liebt.

 

Mit einem Nachwort des Kabarettisten Joachim Rittmeyer.

 

Herzlichen Dank für die Unterstützung an: Burgergemeinde Bern, SWISSLOS / Kultur Kanton Bern, Kulturförderung Kanton St. Gallen



Erwin Messmer

Geboren 1950 in Staad SG am Bodensee. Studium der Philosophie und der Deutschen Literatur, drei Berufsdiplome für Klavier und Orgel. Orgelkonzerte in Europa und Übersee, Radio- und TV-Aufnahmen, CDs. Redaktor der Literaturzeitschrift orte. Artikel und Reportagen in du. Die Zeitschrift der Kultur. Literarische Tätigkeit als Lyriker und Publizist. 11 Gedichtbände, zuletzt "Nur schnell das Glück streicheln", edition 8 und "Und wenn mein Teppich plötzlich flöge", MÄD BOOKS.

Bild: Manfred Kern


www.erwin-messmer.ch

Presse

Der Bund, 25. April 2022

Der heitere Melancholiker Messmer packt Einsichten in das schillernde Kleid des St. Galler Dialektes: In «Draa globä» sinniert er über unsere Fähigkeit, die Unausweichlichkeit unseres Todes zu verdrängen. Tiere wüssten nichts von ihrer Endlichkeit, gibt eine Stimme in einem Dialog zu bedenken, aber wir Menschen seien es, die «ersch draa globäd / wemmer / draa globä mönnd».

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