Das Blaue Büchlein

Niko Stoifberg

Das Blaue Büchlein

366 Vermutungen
Herausgeber: 041 - Das Kulturmagazin
Der gesunde Menschenversand, 2012
Hardcover (A6), 192 Seiten
978-3-905825-41-1

23,00 CHF

„Da tut sich eine ganze Welt auf“, schrieb der Schriftsteller Pedro Lenz über die „Vermutungen“, die seit sechs Jahren im Luzerner Kulturmagazin „041“ erscheinen. Eine grosse Fangemeinde schätzt Niko Stoifbergs Fein- und Scharfsinn und seine Art, Gewissheiten in kurzen, prägnanten Sätzen zu hinterfragen. Indem er „nur“ vermutet und nicht behauptet, lässt Stoifberg im Unterschied zu vielen anderen Kolumnisten der Leserschaft Spielraum, die Beobachtungen selber weiterzuspinnen.

Es sind gerade mal 12 Vermutungen, 12 Sätze also pro Kolumne, aber sie verhandeln jedes Mal die grossen und kleinen Fragen der Welt: Denn Stoifberg sinniert über Fleischkäse und Jasskarten genauso wie über Fortschritt, Urknall, Tod oder Beten. Hunderte von „Vermutungen“ sind mit den Jahren zusammengekommen – eine Auswahl von 366 erscheint im schmucken „Blauen Büchlein“ zusammen mit Illustrationen von Lina Müller.



Niko Stoifberg

Jahrgang 1976, ist mit der Kolumne "Vermutungen" bekannt geworden, die seit 2005 im Kulturmagazin 041 erscheint. "Das Blaue Büchlein" ist eine Auswahl davon. Für 041 schrieb Stoifberg auch die Trinkkolumne "Offenausschank". Seit 2013 ist Stoifberg als Cartoonist tätig, zusammen mit Künstlerin Lina Müller. Ihre Cartoons wurden im "Schweizer Monat" publiziert. Stoifberg schreibt für verschiedene Zeitungen, Magazine und Bücher. Er lebt auf dem Mond.


www.stoifberg.com

Presse

Neue Luzerner Zeitung, 29. Mai 2012

Stoifbergs „Vermutungen“ sind träf formulierte Sätze, die sich vom klassischen Kalenderspruch in einem wesentlichen Punkt unterscheiden: Statt apodiktisch eine Gewissheit zu verbreiten oder aus einer Beobachtung eine allgemein gültige, gar höhere Erkenntnis zu schöpfen, stellen sie die Gewissheiten in Frage. Statt behauptet oder belehrt wird bloss vermutet. Der Leser ist eingeladen, selber darüber nachzudenken, was an der Vermutung dran sein könnte.

St. Galler Tagblatt, 4. Januar 2013

Das ist das Buch der ultimativ kurzen Sätze. Sieben Zeilen maximal, gesetzt in grosser Schrift. Kurz, aber gescheit.

Anzeiger Luzern, 20. Juni 2012

„Das Blaue Büchlein“ ist etwas für Neugierige und Fragende, für Menschen mit offenen Sinnen und weiten Stirnen.

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