mir nähs wies chunnt

Burren Ernst

mir nähs wies chunnt

Gedichte aus 50 Jahren
edition spoken script 35
Der gesunde Menschenversand, 2020
Klappenbroschur, 168 Seiten
978-3-03853-101-2

25,00 CHF

„mir nähs wies chunnt“ versammelt Gedichte, die Ernst Burren in den letzten fünfzig Jahren geschrieben hat – die Auswahl reicht von seinem legendären Erstling „derfür und derwider“ aus dem Jahr 1970 bis zu unveröffentlichten Gedichten aus der jüngsten Gegenwart. Es sind, wie immer bei Ernst Burren, Texte in seiner Solothurner Mundart, dem Leberberger Dialekt, der am Fuss des Weissensteins gesprochen wird. Und wie immer überraschen seine Gedichte durch die Lust am Wortspiel und die Freude an der kleinen Subversion.

In den unterschiedlichsten Stimmen, die der Autor einfängt, in Monologen und Dialogen oder der kleinen Notiz, stets bleibt der „Burren-Sound“ unverkennbar. Ernst Burren hört und sieht sehr genau hin, mit einem untrüglichen Gespür dafür, wie eng Denken und Sprechen zusammenhängen. Seine Gedichte gehen meist von scheinbar harmlosen, fast schon beiläufigen Situationen aus – und sind zugleich durchlässig auf eine Wirklichkeit, die geprägt ist von der Brisanz des Alltäglichen und den Abgründen des Gewöhnlichen.



Burren Ernst

Geboren 1944 in Oberdorf (SO), wo er auch lebt. Burren schreibt seit 1970 Geschichten, Gedichte und Theaterstücke im Solothurner Dialekt. Unzählige Buchveröffentlichungen zeugen von Burrens beharrlichem Schaffen. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1997), Alemannischer Literaturpreis (1981) und Buchpreise von Stadt und Kanton Bern.


Bild: Yvonne Böhler

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