Mau öppis ohni Bombe

Gerhard Meister

Mau öppis ohni Bombe

Sprechtexte
edition spoken script 30
Der gesunde Menschenversand, 2019
Klappenbroschur, 208 Seiten
978-3-03853-091-6

25,00 CHF

In Gerhard Meisters Buch „Mau öppis ohni Bombe“ gibt es, versprochen ist versprochen, keine Bomben. Aber auf jeder Seite eine Überraschung. „Steckt nicht in jedem von uns auch ein Hautspezialist?“, die Frage ist berechtigt. Und in jedem Menschen, auch das zeigt Meister, lauert einer, der eine 1.-August-Rede halten sollte, dies aber lieber nicht möchte.

Natürlich werden Sie, wenn Sie in der Migros Schneewittchen begegnen, überrascht sein. Das passiert nicht jeden Tag. Und längst nicht alle kennen die heimliche Agenda von Geschirrspülautomaten.

Es kommt hier manches anders als gedacht, und zwar schnell. Da bittet einer seinen Nachbarn um ein Ei, und gleich wird mehr daraus: Er kriegt nicht nur das Ei, am Ende hat er auch den Sessel des Nachbarn, dessen Frau und die Wohnung dazu. Gerhard Meister erzählt mit Witz von den Abgründen, die im Alltäglichen lauern. Es sieht ja vieles harmlos aus, aber wer genau hinsieht, kann hier erfahren, wie schnell Vertrautes aus dem Gleichgewicht gerät.



Gerhard Meister

Geboren 1967 im Emmental, lebt als freier Autor in Zürich. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Spoken-Word-Texte. Als Mitglied des Spoken-Word-Ensembles "Bern ist überall" hat Meister vier CDs bei Menschenversand veröffentlicht. Von 1996 bis 2003 war er zusammen mit Andres Lutz als Bühnenduo "Geholten Stühle" unterwegs. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Salzburger Stier und Literaturpreise von Stadt und Kanton Bern.

Bild: Ayse Yavas


www.gerhardmeister.ch

Presse

Berner Zeitung, 15. März 2019

Die Texte sind wunderbar zu lesen. Das liegt nicht nur an der einfachen, treffenden Sprache, sondern auch daran, dass sie oft vom scheinbar Unbedeutenden wie einer Fliege zu den grossen Themen kommen wie der Angst vor dem Tod.

Der Bund, 18. Mai 2019

(Die Texte) sind Trips, die einem auf unprätentiöse Art die Kraft der Imagination bewusst machen, denn, wie es ganz am Schluss des Buches heisst, „möglech isch viu“.