Das fäut no

Burren Ernst

Das fäut no

Der gesunde Menschenversand, 2011
Audio-CD, 54 Minuten
978-3-905825-36-7

28,00 CHF

Seit 1970 schreibt Ernst Burren in einer bewundernswerten Konstanz und Brillanz Geschichten über den Alltag in seiner Umgebung. Die Geschichten werden von unterschiedlichen Figuren erzählt, immer im Solothurner Dialekt, sind in Gedichtform abgedruckt und der Mündlichkeit der Alltagssprache verpflichtet. So weit, so einfach. Was sich hinter den meist harmlos alltäglich anmutenden Erzählungen verbirgt, ist jedoch so abgründig, wie man es selten liest: Die Idylle ist aus dem Leben verschwunden, Krankheit, Einsamkeit oder verpasste Chancen bedrohen die Figuren. Die Probleme können noch so alltäglich sein – am Schluss geraten Burrens Geschichten immer zu einer Betrachtung des Lebens an sich. Oder wie Manfred Papst, Redaktor der „NZZ am Sonntag“, schreibt: „Burren ist nichts Menschliches fremd. Mit seiner ganz unprätentiösen, dabei durch Genauigkeit und Sensibilität für Rhythmus, Klangfarbe, Nuancen höchst poetischen Sprache erfasst er das ganze Leben.“

Ernst Burren rhythmisierte Alltagsdramen eignen sich auch ausgezeichnet, gesprochen und vorgetragen zu werden. Mit „Das fäut no“ erscheint nun eine Auswahl auf einem Hörbuch. Der Tonträger versammelt Geschichten aus Publikationen des Cosmos Verlags, aber auch aktuelle, unveröffentlichte Texte. Sprecher sind der Solothurner Schauspieler Hanspeter Bader sowie der Autor Ernst Burren selber.


Hörproben

blaui blueme




afang und ändi




stehender has mit hutte




Burren Ernst

Geboren 1944 in Oberdorf (SO), wo er auch lebt. Burren schreibt seit 1970 Geschichten, Gedichte und Theaterstücke im Solothurner Dialekt. Unzählige Buchveröffentlichungen zeugen von Burrens beharrlichem Schaffen. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1997), Alemannischer Literaturpreis (1981) und Buchpreise von Stadt und Kanton Bern.


Bild: Yvonne Böhler

Presse

NZZ am Sonntag, 27. November 2011

Burren lässt vor uns eine Welt erstehen, in der mitten im kleinbürgerlichen Alltag das Unheimliche lauert. Ein probates Mittel gegen alle selbstgefällige Swissness!

Aargauer Zeitung, 13. Dezember 2011

Andererseits bekommt, in der kompetenten Dialektinterpretation umgesetzt, auch das Groteske und Humoristische mehr Farbe und Leuchtkraft und animieren die Texte bei aller versteckten Melancholie auch immer wieder zu einem herzhaften Lachen.

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